Wein aus Italien
In der Geschichte vom Weinbau spielt Italien eine wichtige Rolle. Italien gehört zu den wichtigsten Weinproduzenten. Rotwein gehört in Italien neben Obst, Oliven und Brot zum Alltagsleben. Das Anreichern des Weines mit Zucker ist in Italien generell verboten.
Es gibt viele verschiedene Weinstile und Arten an Wein in Italien. Die berühmten qualitativ hochwertigen Weine kommen meist aus den Regionen Toscana und Piemont. Wie im restlichen Europa wird der Rotwein aus Italien in Tafel- und Qualitätswein aufgeteilt. Vino da Tavola heißt die einfachste Stufe der Qualität. Die höchste Qualitätsstufe heißt DOCG. Diese Qualitätsweine haben eine Herkunftsbezeichnung, die kontrolliert ist. Zu diesen Weinen gehört der italienische Rotwein Chianti. Dieser Wein ist einer der ersten Weine, der einem in den Sinn kommt, wenn man an italienische Weine denkt.
Chianti ist ein italienischer Rotwein, dessen Trauben in der Region der Toscana gewachsen sind. Der Wein besteht aus der Sangiovese-Traube. Die rote Rebsorte Sangiovese ist eine der häufigsten und wichtigsten Rebsorten in Italien. Es gibt sechs Chianti-Zonen, daher sind aufgrund der unterschiedlichen Bedingungen der Zonen die Ergebnisse des Chianti-Weines nicht einheitlich. Der Rotwein entspricht heute dem Geschmack trocken, würzig und herb sowie kräftig und vollmundig. Der alte klassische Chianti war dagegen ein fruchtiger Wein. Nur noch wenige Winzer stellen diesen traditionellen Rotwein für Luxusrestaurants her. Der Alkoholvolumenanteil für den normalen Chianti muss mindestens 12 % betragen, für Riserva mindestens 12,5 %. Die Farbe des Chianti-Weines ist lebhaft rubinrot.
Die deutschen Weingenießer lieben italienischen Wein. Laut Statistik wurden im Jahr 2009 mehr als 500 Millionen Liter italienischer Wein getrunken.





